Jabel

Rundling Jabel
Rundlingsdorf Jabel

Der Rundling Jabel, 5 km westl. von Lüchow, abseits jeder Durchgangsstraßen am Rande der Niederen Geest in typischer  Rundlingslage gelegen. 1320 erwähnt als Jabele ( slav. "jabiko", jablo = Apfel). Ein Großbrand 1838 vernichtete weite Teile des Dorfes. Die sog. Verkoppelungskarte von 1847 zeigt das Dorfbild nach dem Brand. Westlich liegen im Halbrund 7 Gehöfte in Rundlingsform. östlich der Dorfstraße ebenfalls 7 Gehöfte in reihenförmiger Anordnung. Dies hat sich bis heute ebenso erhalten, wie die durchgängig seinerzeit erstellten Vierständerhäuser. Der gesamte Ort steht unter Denkmalschutz.

Jabel gehört zum Kirchspiel Satemin, das wiederum derzeit von Wustrow versorgt wird.

Die Einwohnerzahlen schwanken von 138 im Jahre 1821 bis etwa 1950 und 84 im Jahre 1972 und heute etwa 60. Tourismus und andere Erwerbszweige fehlen. Der Ort bietet in sehr hübsches Halbrund-Ensemble mit gut sanierten Fachwerkfassaden.

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